ÜBER UNS

...oder das Leben mit unseren Beagles Inca und Jule
 
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So war unser Leben bevor wir Beagle hatten.
Allerdings ist das Foto schon ein paar "Tage" alt ( die Kinder sind mittlerweile alle erwachsen).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Ich kann nur sagen diese kleinen Hunde haben unser Leben ganz schön verändert.... Die Art und Weise wie sie sich freuen über ein Spiel, ein Leckerchen oder die Wiederkehr nach kurzen oder auch langen Zeiträumen ist unbeschreiblich. Dass ein Hund so viel Glücksgefühl vermitteln kann, haben wir uns nicht im Mindesten vorstellen können.

Es gibt Einschränkungen (man darf oder kann sie nicht überall mit hinnehmen). Es gibt Enttäuschungen bei Freunden und Bekannten, die unsere Begeisterung so gar nicht teilen, und dagegen steht die Freude über so viele kleine Errungenschaften, beginnend mit dem Stubenrein werden, dem Einhalten von Verboten von Inca und Jule ( sie dürfen nur auf das Sofa, auf dem die gelbe Decke liegt), dürfen nichts vom Tisch nehmen - und tun es auch nicht - , gehen bei Fuß, laufen aber auch auf den täglichen Spaziergängen frei und hören auf das Rufen, haben gerne engen Kontakt - liegen auf dem Sessel neben mir, wenn ich schreibe, arbeite oder telefoniere und sind einfach da und freuen sich über jede Beschäftigung und manchmal nur das "Da Sein".

Inca und Jule sind natürlich nicht gerne über lange Zeit alleine, fahren begeistert mit dem Auto und sind insofern auf allen Urlaubsreisen dabei. Von Südfrankreich im Languedoc, über die deutschen Inseln Juist, Norderney, Sylt und Fehmarn, in Oberbayern, den Schweizer Alpen und der holländischen Südküste waren sie schon überall dabei.
Da dem Beagle der Ruf als "schwererziehbarer" Hund voraneilt, habe ich recht früh mit einer liebevollen aber auch sehr konsequenten Erziehung begonnen. Unter Hunde-Welpen anderer Rassen waren wir lange Zeit die wenig Erfolgreichen. Später unter "Unseresgleichen" konnten wir uns mit dem Gelernten schon sehen lassen. Mittlerweile habe ich mit Inca das Beagle-Diplom absolviert. Ich möchte sagen, ich bin stolz darauf einen so engen und guten Kontakt zu Inca und Jule zu haben, was mir zeigt, dass wir sehr viel Vertrauen zueinander haben.
Dieses Vertrauen erlaubt mir sie im Kontakt mit anderen Hunden viel besser beobachten zu können. Sie sind nie wirklich enttäuscht oder verletzt worden. Hunde spüren sehr genau, wer es gut mit ihnen meint. Sie liegen natürlich - wie es Beagle-Art ist - gerne etwas erhöht. Wie viel "Höhe" man da zulassen will ist Ermessenssache. Bei uns gibt es ein Hundesofa, ein Fernsehsofa, auf dem die gelbe Decke liegt, und unsere Betten, die mit einer Tagesdecke bedeckt sind. Dort liegen sie besonders gerne.

Natürlich haben sie als Welpen, so verfressen wie sie sind und waren, uns auch oft in Angst und Schrecken versetzt, wenn sie im Busch gefundene Mettbrötchen vor lauter Gier mit Alufolie verspeist haben oder für ein Brötchen in den teilweise zugefrorenen Teich gesprungen sind. Schuhe und Körbe wurden angeknabbert, Schuh-Einlagen gar ganz verspeist. Sie beobachten Mäuse, Eichhörnchen, Tauben und Elstern, die sich in unserem Garten verirrt haben und versuchen sie vehement zu jagen... ohne Erfolg. Wirklich schwierig wird es, wenn sie eine Hasenfährte aufgenommen haben bei einem unserer Waldspaziergänge. Dann fruchtet die ganze Erziehung nicht mehr und sie sind weg. Das Pfeifen und Rufen, das ansonsten ein sicheres Zeichen ist, dient ihnen dann offenbar nur noch zur Orientierung, wo ich bin und dass ich noch da bin. Zeit spielt für sie dann keine Rolle mehr. Und doch bin ich immer sicher... sie kommen wieder und zwar genau an die Stelle, an der sie mich verlassen haben. ... nur wann ...

Und dann gibt es noch ganz wichtige gute Verwandte und Freunde, die Inca und Jule gerne einmal nehmen, wenn wir an einem langen Wochenende z.B. eine Städtereise unternehmen oder einfach feiern möchten ohne an traurige Hundeaugen denken zu müssen. Sie genießen diese Abwechslungen und wir wissen, dass es ihnen gut geht.

Mein Ziel ist es Hunde zu haben, mit dem ich nicht für mich unattraktive Gassirunden absolviere, sondern Hunde, mit denen es mir Spaß macht rauszugehen, weil es sogar für mich nie langweilig ist. Meine Hunde sollen auch meinen Freunden gegenüber freundlich sein und nicht gestresst wirken oder gar Stress verursachen.
Ebenso versuche ich Welpen großzuziehen, an denen wieder neue Beagle-Fans heranreifen können, um mit ihnen Spaß zu haben, Grenzen abstecken und erfahren können wie lebensfroh, lustig und wissbegierig gerade diese Rasse ist.

Als Inca 3 ½ Jahre alt war hat sie „Verstärkung“ bekommen.

Wir sagten uns:

„Was ist schöner als ein Beagle   ...    zwei Beagle".

Doch es hat lange gedauert bis Inca das auch so sah. Sie mochte es nicht, wenn dieser kleine, noch sehr nach Welpe riechende Hund, sich zu ihr legen wollte. Jule dagegen heizte duch Incas Schlafplätze ohne Respekt vor dem „Alter“.Inca lag dann zunächst irritiert und mich um Hilfe bittend vor ihrem Körbchen. „ Bring sie wieder weg. Sie bringt hier alles durcheinander.“

 

Heute ist das Gegenteil der Fall. Fahre ich nur mit einer zum Tierarzt oder mache kurze Trainingseinheiten mit einer alleine, dann fällt die Begrüßung um so herzlicher und heftiger aus. Sie ergänzen sich. Respektieren die Grenzen, die beide stecken. Jule akzeptiert weitgehend die Hoheitsrechte von Inca. Es ist ein Gespann geworden, das jedoch auch immer Hunde-Besucher herzlich willkommen heißt.